Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern.
Ist es dir auch schon einmal so ergangen, dass du einen anderen Menschen beneidet hast, weil er so viel erreicht hat? Doch dich scheint ja irgendetwas immer wieder daran zu hindern, solche Veränderungen bei dir selbst durchzuführen, um mehr Lebensfreude und ein höheres Selbstbewusstsein in dein Leben zu bringen.
Hier zeige ich dir, dass Veränderungen verschiedene Phasen durchlaufen können. Mit diesem Wissen kannst du deine Themen professioneller angehen.
1. Intellektuelle Einsicht:
Du hast deine alten Bewertungen, Erfahrungen und Einsichten überprüft, sie mit deinen eigenen Werten und Bedürfnissen abgeglichen und dementsprechend korrigiert. Du weißt nun theoretisch, wie du zukünftig dein Leben gestalten möchtest. Du verhältst dich so, wie es der Situation entspricht, weder übertrieben positiv noch negativ.
Wenn du Sprachen lernen würdest, ist das die Phase des Vokabellernens.
2. Übung:
Du denkst deine neuen Gedanken und lebst bewusst deine Werte und Bedürfnisse, mit denen du im Einklang bist und dementsprechend verhältst. Vor deinem inneren Auge siehst du, wie du alles umsetzt, dein Leben von Freude, Vertrauen, Zuversicht und Liebe geprägt ist. Habe Geduld mit dir, manchmal braucht es ein bisschen Zeit.
Beim Sprache lernen ist das die Phase, in der du sprechen übst oder dir verstellst, in der neuen Sprache zu sprechen.
3. Widerspruch zwischen Kopf und Bauch:
Das ist die schwierigste Stufe. Du denkst deine neuen Gedanken, bewertest die Situation entsprechend der Realität, verhältst dich entsprechend der neuen Einstellung und hast trotzdem deine alten negativen Gefühle. Du hast den Eindruck, dich zu belügen und dir nur etwas einzureden.
Und damit hast du Recht!!
Du redest dir nur etwas ein, was du in der Vergangenheit anders gesehen hast. Das „einreden“ hat den Beigeschmack von „etwas Falschem“. Der Eindruck entsteht, weil du dir vorher etwas Falsches eingeredet hast, was du jetzt korrigieren willst. In dieser Phase muss also ein Widerspruch zwischen Kopf und Bauch auftreten. Nur dann ist ein Fortschritt gemacht und feststellbar. Nur Vertrauen zu dir selbst und hab ein wenig Geduld. Dein Körper kann gar nicht anders, als mit der Zeit gemäß der neuen Bewertung zu reagieren. Du musst nur häufig genug an die neuen Bewertungen denken und dich danach verhalten, dann wird dein Körper sich mit Sicherheit umstellen.
Beim Sprache lernen erlebst du in dieser Phase, dass du zwar Redewendungen in der neuen Sprache anwendest, aber den Eindruck hast, sie stimmen nicht und du musst dich deutsch ausdrücken.
4. Kopf und „innere Stimme“ kommen zusammen:
Langsam lassen deine alten Gefühle nach und dein Körper reagiert stimmig zu den neuen Einstellungen. Du bist dich deiner neuen Gedanken noch bewusst.
Beim Sprache lernen hast du nun den Eindruck, dass die neue Sprache passt und du kannst dich gut ausdrücken. Du bist dir bewusst, dass du die neue Sprache einsetzt.
5. Neue Gewohnheit:
Du denkst automatisch die neuen Einstellungen und Bewertungen und verhältst und fühlst dich dementsprechend. Die neue Reaktionsgewohnheit ist entwickelt.
Beim Sprache lernen denkst du nun in der neuen Sprache, ohne dass es dir bewusst ist.